• Mathyas López

Der neue Pinky Porsche und das Problem mit Gender Marketing

Porsche verkauft nur jedes 8 Auto in Deutschland an Frauen und das wollen sie mit folgender Idee ändern: Ein rosa Auto. Das ist sehr schade, denn es basiert auf Klischees und veralteten Rollenbilder.


Farben sind nicht nur Farben. Babys werden direkt nach der Geburt in zwei Gruppen eingeteilt: in Mädchen und Jungen. Rosa und blau. Wenn Kinder ein Spielwarengeschäft betreten, wird ihnen schnell klar, was von ihnen erwartet wird. Für Mädchen gibt es Barbiepuppen und Accessoires, denn sie sollen hübsch und fürsorglich sein. Für die Jungs gibt es Autos und Ritter, denn sie sollen stark und mutig sein.


Diese Vermarktungsstrategie nennt man Gendermarketing. Das Problem ist, dass die Steoretype nützt und festigt.


Porsche hat im Rahmen der Marktforschung rausgefunden, dass Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz für potenzielle Kundinnen eine Rolle spielt. Wäre das eventuell nicht ein besserer Ansatz für die Vermarktung gewesen?


Welche Verantwortung haben Marken, diese Stereotypen nicht weiter zu fördern?

Was denkt ihr?

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