• Mathyas López

Clubhouse-Hype: Diese App ist eingeschlagen wie eine Bombe!



Ich hatte seit langem nicht mehr so stark FOMO. Alle meine Timelines waren auf einmal über Nacht mit Nachrichten von Clubhouse überflutet und ich war nicht dabei. Das musste ich natürlich sehr schnell ändern, denn wie konnte ich nur „The next big thing“ verpassen.


First things first – was ist das?


Es ist eine audio-only-App, wo es unterschiedliche Chaträume gibt, die „Rooms“ heißen. Dort entstehen Gespräche und jeder kann einen Room betreten und zuhören. Die Moderator:innen entscheiden allerdings wer sprechen darf. Es ist eine Mischung aus Podcast, Twitter-Feed und Konferenz.


Das Gute:


Das Konzept trifft aktuell einen Nerv! Wir sind alle im Lockdown und haben viel Zeit. Auf der App entstehen sehr interessante Gespräche und man hat die Möglichkeit direkt bei den Gesprächen von Politiker, Unternehmer, Investoren und viele anderen spannenden Persönlichkeiten zu sein. Was aber noch cooler ist, ist das man auch die Chance hat, sich in die Gespräche einzubringen. Wo hätte man sonst die Möglichkeit mit diesen Menschen zu sprechen?


Es gibt aber noch ein Punkt, den ich sehr wichtig finde. Die meisten Veranstaltungen sind abgesagt oder finden digital statt. Dort fällt meistens der Austausch mit den anderen Teilnehmer:innen aus und das ist etwas was ich an den physischen Veranstaltungen immer sehr wertgeschätzt habe. Genau das ist was aktuell bei Cloubhouse stattfindet, es ist eine sehr tolle Plattform, um sich zu vernetzten, denn im Gegensatz zu Podcasts, bietet Clubhouse ein Platz für Interaktion und direkte Konversation.


Das schlechte:


In diesen Club kommt aber nur, wer die richtigen Leute kennt und eine persönliche Einladung bekommt. Wir leben in Zeiten von Inklusion und es fühlt sich nicht gut an, wenn man keine Einladung bekommen hat. Darüber hinaus stellt sich die Frage welche Gesellschaftsgruppen dadurch bevorzugt werden und das sind die Gruppen, die bereits privilegiert sind. Heutzutage sollten aus meiner Perspektive Apps uns weiter verbinden und alle Gesellschaftsgruppen eine Stimme geben.


Was allerdings noch problematischer ist, ist das Inhalte nicht moderiert werden. Dadurch gibt es auch Räume, wo Rassismus und Diskriminierung stattfinden. Laut einigen berichten aus den USA, soll es auch Rooms geben, bei denen es genau darum geht.


Was denkt ihr über die App und seid ihr auch bereits dort?

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