1 0 3000 0 300 100 30 https://www.oppositeofboring.de 960 0
site-mobile-logo
site-logo

Der Amazonas: es ist nicht Zeit zu beten, es ist Zeit zu handeln!

In den letzten Tagen hast du bestimmt viele Bilder, Beiträge oder Artikel über den Amazonas gesehen. Menschen schreiben „#Prayforamazonas“ und teilen Beiträge mit betroffenen Smileys. Wir sind aber bereits weit davon entfernt, dieses Problem durch beten lösen zu können. Bei den aktuellen Bränden handelt es sich um die schlimmsten Waldbrände seit Jahren! Allein in Brasilien in diesem Jahr wurden 72.843 Feuer registriert – das ist ein neuer Rekord! Wir sind Zeuge einer riesigen Katastrophe, durch die der Lebensraum unzähliger Tiere und Pflanzen rasant verschwindet. Und weil Tiere an ihrer gewohnten Umgebung hängen, verbrennt nicht nur ihre Heimat, auch die Tiere selbst sterben in den Feuern des Amazonas.

Warum ist der Amazonas eigentlich so wichtig für uns?

Ganz einfach, wir brauchen ihn zum Überleben. Das Amazonasgebiet gilt als die „Lunge unseres Planeten“ und hilft das globale Klima zu stabilisieren. Es liefert 20 Prozent unseres Sauerstoffs und dient als Wohnraum für 10 Prozent der Artenvielfalt unseres Planeten.

Was ist die Ursache der Brände?

Wir! Es hört sich an dieser Stelle vielleicht erstmal hart an und einige werden denken, diese Aussage sei ein wenig übertrieben. Der Amazonas sei so weit weg und wir hätten nichts direkt mit ihm zu tun. Aber lies weiter – ich komm gleich zum Punkt: 

Brasilien ist der größte Rindfleisch-Exporteur der Welt und auf Grund der steigenden Nachfrage nach Fleisch werden immer größere Flächen des Regenwaldes gerodet, um Rinder und anderen Tiere darauf zu halten. So ist die Tierhaltung für 80 Prozent der Zerstörung des Amazonasgebiets verantwortlich! Der zweitwichtigste Treiber für die Abholzung des Regenwalds ist der Sojaanbau. Soja wird wiederum als Futtermittel in der Massentierhaltung verwendet. Und wie kann man schnell neue Fläche für unsere Nutztiere und deren Nahrung schaffen? Du erahnst es vielleicht schon? Richtig, durch das Legen von Feuern in der Trockenzeit. Und genau diese Feuer waren es, die nun Hunderte Quadratkilometer Regenwald in Brand gesetzt haben. Folglich tragen wir durch die Nachfrage von genau diesen Produkten, eine Mitverantwortung, dass diese Brände gelegt wurden. 

Ok, was kann ich machen? 

Einfach hilflos zugucken? Auf gar kein Fall! Es gibt ganz einfache Dinge, die du in deinen Alltag integrieren kannst und die bereits einen Unterschied machen. 

Wie oben bereits kurz erwähnt; die Produkte, welche wir konsumieren, geben den Unternehmen, die sie produzieren, das Signal, dass eine Nachfrage nach dem Produkt besteht. Hört sich sinnvoll an, oder? Wird uns dieses Konzept erst einmal bewusst, ist es auch unglaublich toll zu verstehen, dass wir eigentlich bereits alles haben was wir brauchen, um eine Veränderung zu erzeugen. Jeder einzelne hat eine unglaubliche Macht etwas zu bewirken und noch stärker sind wir, wenn wir gemeinsam handeln.

Hier sind also ein paar Tipps was Du konkret machen kannst:

  1. Kaufe kein Fleisch, Eier oder Milch (insbesondere nicht aus der Massentierhaltung) 
  2. Vermeide Produkte mit konventionellem Palmöl 
  3. Spare Papier und nutze recyceltes Papier 
  4. Unterstütze nachhaltige Projekte 
  5. Mache auf das Problem aufmerksam 

Ich freue mich, dass du dir diesen Beitrag durchgelesen und Interesse daran hast etwas zu bewirken. Mach auf das Problem aufmerksam und erkläre deinen Freunden, dass es tatsächlich gar nicht mal so schwierig ist eine Veränderung aus Deutschland heraus zu bewirken! Wir alle tragen einen Teil der Verantwortung und das Schöne ist, dass wir durch kleine Maßnahmen eine große Wirkung erzielen können! #togetherwerise

Amazonas
Previous Post
Bildung for future
Bildung for future
0 Comments
Leave a Reply

Ich akzeptiere